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Diese Frau hat ihre Stimme verstellt, um überzeugender zu sein – es hat funktioniert.

Von Dr. Schien Ninan

Elizabeth Holmes war laut Forbes die jüngste self-made Milliardärin der USA. Heute weiß man, das lag weniger an einer bahnbrechenden Technologie ihres Unternehmens, sondern mehr an Holmes Fähigkeiten zu überzeugen.

Theranos – viel Schall und Rauch

Holmes behauptete, ihr Unternehmen, Theranos, hätte Bluttests revolutioniert. Dank ihrer einzigartigen Technologie sollten bisher aufwändige Tests nun deutlich vereinfacht werden können.

sprechtraining

Wie man heute weiß: Diese Technologie gab es nicht. Obwohl es schon frühzeitig Zweifel gab, glaubten ihr viele Investoren und bewerteten ihre Firma mit bis zu $10 Milliarden. Heute ermitteln die Behörden.

 

Holmes inszeniert sich

Bereits mit 19 Jahren verließ sie die Eliteuniversität Stanford, um ihr Unternehmen zu gründen. Fortan zeigte sie sich mit genau den gleichen schwarzen Miyake Rollkragenpullovern, die Steve Jobs weltbekannt machte.

Holmes fiel bei Auftritten jedoch auch mit ihrer sehr tiefen Stimme auf.

Heuten wissen wir von Personen, die sie vor ihrem Aufstieg kannten, dass ihre „natürliche“ Stimme deutlich höher ist und sie ihre Stimme bewusst tiefer verstellt hat.

Auch ehemalige Mitarbeitende behaupten, dasselbe erkannt zu haben. Etwa wenn Holmes bei Firmenfeiern schon etwas Alkohol konsumiert hatte und sie darauf „vergaß“ ihre Stimme zu verstellen.

 

Was ist daran falsch?

Der Fall Holmes, der in den USA aktuell groß in den Medien ist, ist vor allem deshalb spannend, weil sich die Frage stellt: Was ist daran falsch – und was nicht?

Ich denke, wie in diesem Blog bereits mehrfach geäußert:

Fakten bewusst wegzulassen, zu verdrehen oder gar zu erfinden, ist nicht in Ordnung.

Früher, oder wie im Fall Holmes später, werden solche Dampfplauderer enttarnt. Holmes hat Fakten zu ihrem Unternehmen bewusst falsch dargestellt und Investoren getäuscht. Aber:

 

Sich selbst und die auf Fakten basierende Argumentation bestmöglich zu vermitteln, ist nicht nur in Ordnung, sondern notwendig.

Auch wenn ich Holmes‘ Aufwand, die Stimme dauerhaft und so drastisch zu senken, für übertrieben halte, kann ich diesen Aspekt nicht verurteilen. Was denken Sie? Schreiben Sie uns an headoffice@hps-training.com.

 

Das bedeutet für Sie

Wir empfehlen Ihnen nicht die Holmes‘ Methode. Gute Variationen Ihrer Stimme sollten Sie aber beherrschen, um eindrucksvoll vortragen zu können. Genau das lernen Sie in der Rhetorischen Kraftkammer®.

 

P.S.: Ein berühmtes Beispiel für gelungenes Stimmtraining ist Margaret Thatcher. Auch Sie hat mit Coaches bewusst an ihrer Stimme gearbeitet.

Schien Ninan Trainer HPS Präsentation und Rhetorik
Dr. Schien Ninan
Training & Creative Director, Gesellschafter

Schien hat bei jener Agentur in Kalifornien gelernt, die Steve Jobs' Präsentationen entwickelt hat. Heute berät er Geschäftsführer und Vorstände europäischer Unternehmen und setzt sein Know-how für die Konzeption von HPS Trainings ein.

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