30.03.2011
von Emil Hierhold

Verkürzung braucht Logik, braucht Struktur

Je knapper eine Ressource (Zeit), desto sorgfältiger muss geplant werden. Sich 20 Minuten lang über eine tolle Idee verbreiten, das kann jeder. Aber diese in 3 Minuten oder weniger auf den Punkt bringen, das verlangt eine klare logische Struktur, z.B. für einen Lösungsvorschlag:

  • Problem / Lage: „Wie sieht die Situation aus?” (Auch bei äußerster Kürze den Zuhörer „abholen“ – worum geht’s überhaupt?
  • Die eigentliche Idee: „Ich schlage vor …“ – was ist es, was kostet es – dafür dürfen Sie 40-50% Ihrer Zeit verplanen
  • Ergebnis: Das, was Ihre Zuhörer interessiert – Geld, Umwelt, Ethik, Rendite, Image …
  • Nächster Schritt: „Was muss als Nächstes geschehen?“ Kurz, aber konkret, z.B. „Geben Sie mir 20 Minuten für die Fakten, die all das beweisen!“

Jedem dieser Punkte können Sie sicherlich viel hinzufügen – das tun Sie aber erst, wenn Sie das Interesse gewonnen haben und mehr Zeit bekommen.

Genau diese Struktur erproben Teilnehmer der „Die Rhetorischen Kraftkammer®“ unter dem Titel „3-Minuten-Blitzvorschlag“ – und erleben, wie schwer (und wichtig!) es ist, sich kurz zu fassen.

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