"Checken" meint hier "überprüfen", "kontrollieren", "abhaken". Darf man das bei Kunden überhaupt? Ich denke: man MUSS
Checking-Fragen sind "geschlossene" Fragesätze, weil als Antwort meist ein Ja (oder Nein) erwartet wird. Sie beginnen mit einem Zeitwort: Habe ich ..? Trifft das ..? Beinhaltet das ..? Ist das ..?
- Navigations-Check: Steuert den Prozess, fasst zusammen, holt Zustimmung ein. "Ist dieser Ablauf O.K. für Sie?", "Kann ich zum nächsten Punkt weitergehen?"
- Interessen-Check: Überprüft, ob Ihre Präsentation für die Zielgruppe wirklich interessant ist. "Trifft das Ihre Erwartungen?", "Ist das wichtig für Sie?"
- Verständnis-Check: Damit kontrollieren Sie, ob Sie selbst richtig verstanden wurden, aber auch, ob Sie Ihre Partner richtig verstanden haben. "Beantwortet das Ihre Frage?", "Habe ich das korrekt dargestellt?"
- Akzeptanz-Check: Prüft das Einverständnis der Partner mit Ihren Aussagen und Vorschlägen. Ein Voraussetzung für das endgültige JA! "Stimmen wir überein, das wichtigste in dieser Situation ist doch ..?", "Würde das bei Ihnen funktionieren?"
Checking ist rational, "kopfig" - Sie wirken damit auch professionell und zielorientiert.
Im Training geht es nicht darum, diese Typen auseinander zu halten. Sondern zu lernen, wie gut man die andern führen kann - und rechtzeitig korrigieren, wenn unerwartet ein "nein!" kommt.
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