Durch den allgemeinen Zeitdruck kommt die Vorbereitung einer Präsentation meist sowieso zu kurz. Sträflich vernachlässigt wird aber der Abschluss – dabei ist das der Eindruck, den alle mitnehmen.
- "Ich fasse zusammen: …" Tun Sie es wirklich. Damit das funktioniert, müssen Sie Ihre wichtigsten Aussagen in drei, vier kompakten Sätzen parat haben.
- Kein "Danke für Ihre Aufmerksamkeit!" Überlassen Sie diese Floskel denen, die vergessen haben, über einen kräftigen Schlusssatz nachzudenken. Stärker sind Signale der Zuversicht oder klare Aufforderungen: "Berücksichtigen Sie das bitte bei Ihrer Entscheidung!"
- Applaus aushalten oder professionell zur Fragerunde überleiten: Bei Vorträgen oder größeren Präsentationen können Sie mit Applaus rechnen. Ihr Publikum will Ihnen danken, laufen Sie nicht davon! Bei Präsentationen im kleinen Rahmen geht es sofort in die Diskussion: "Dazu haben Sie sicherlich einige Fragen. Wir haben dafür ... Minuten, was interessiert Sie besonders?"
Verlassen Sie sich auf eines: Unter Stress fallen Ihnen die optimalen Sätze wahrscheinlich nicht ein. Die müssen Sie schon vorher formulieren!
Die persönliche Wirkung in kritischen Phasen ist nicht nur im Präsentationstraining ein zentrales Thema, sondern auch in der "Rhetorischen Kraftkammer".




