10.01.2012
von Emil Hierhold

Lächeln: eine (Schutz-)Maske mit Nach-innen-Wirkung

Unter Stress konzentriert sich der Körper aufs Wesentliche  – Lächeln gehört nicht dazu, deshalb  wirken die Gesichter von Vortragenden oft leblos, todernst. Was bringt’s, wenn Sie sich in dieser Situation zu einem Anheben Ihrer Mundwinkel zwingen, bewusst ein freundliches Gesicht machen, auch wenn Ihnen überhaupt nicht danach ist?

  • Gehirnforscher bestätigen: die (künstliche) Muskelbewegung wirkt zurück – Sie können sich damit selbst in eine positivere Verfassung versetzen (30 Sekunden müssen Sie schon durchhalten!)
  • Wir alle „spiegeln“ ganz automatisch, was wir wahrnehmen (denken Sie ans ansteckende Gähnen) – Ihr eigenes freundliches Gesicht verändert die Gesichter der anderen. Und die etwas positivere Atmosphäre macht es wieder für Sie leichter, Ihren Gesichtsausdruck beizubehalten.

Viele Auftrittstechniken sind anfangs „Maske“, hinter der Sie zuerst Sicherheit gewinnen. Mit ein bisschen Übung werden diese Teil Ihrer Verhaltensroutine – und damit authentisch. Diesen überraschenden Effekt erleben Teilnehmer immer wieder besonders im „Sicher präsentieren - wirksamer vortragen“ und in der „Rhetorischen Kraftkammer®“.

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