30.10.2005
von Emil Hierhold

Planung - wer früh investiert, spart später viel Zeit

Die Versuchung ist groß, gleich einmal mit ein paar Slides zu beginnen, getrieben von "Ich habe so viel zu sagen!"

Zuhöreranalyse ist der erste Schritt, damit Ihnen die anderen wirklich zuhören. Dann folgen vier weitere Schritte, BEVOR Sie mit den Slides beginnen ("Create story before slide!"):

  1. Ziel setzen: Was soll das Resultat Ihrer Präsentation, Ihres Statements sein? Was möchten Sie, dass Ihre Zuhörer wissen, meinen, bewilligen - TUN? Achten Sie darauf, dass Ihr Ziel realistisch ist, dass Sie nicht zu viel Wissen transportieren, keine unausgereiften Vorschläge!
  2. Schlussstatement ausformulieren. Überlegen Sie genau, was Sie am Schluss sagen werden, als netto-netto-Essenz. Bei der Ausarbeitung beschränken Sie sich auf jene Informationen, mit denen Sie diese Essenz begründen.
  3. Struktur wählen - entsprechend Ihrem Ziel. Informieren oder überzeugen? Für einen Problemlösungs-Vorschlag ist z.B. das ARGU-Strukt der bewährte Bauplan.
  4. Fragerunde vorbereiten: Wer wird was fragen oder einwenden? 80% sind vorhersehbar - bereiten Sie dafür ergänzendes Material vor.

Eigentlich ist es höchst einfach: Ziel und Marschroute festlegen - erst dann den Rucksack packen. Das spart nicht nur Bastelzeit mit PowerPoint, sondern erhöht vor allem die Chancen dafür, dass Ihre Ideen wirklich`rüberkommen und überzeugen!

Wir sind stolz darauf, dass jedes HPS Seminar ein Musterbeispiel für Erfolg durch sorgfältige Planung ist. Die Trainings "Sicher präsentieren" und "Selling to Groups" helfen bei der Planung geschäftlicher Präsentationen, in der "Rhetorischen Kraftkammer" konzentrieren wir uns auf die Planung von Reden und Statements.

Kategorie(n): Präsentationsaufbau
24.10.2005
von Emil Hierhold

Planung - wer früh investiert, spart später viel Zeit

Die Versuchung ist groß, gleich einmal mit ein paar Slides zu beginnen, getrieben von "Ich habe so viel zu sagen!"

Zuhöreranalyse ist der erste Schritt, damit Ihnen die anderen wirklich zuhören. Dann folgen vier weitere Schritte, BEVOR Sie mit den Slides beginnen ("Create story before slide!"):

  1. Ziel setzen: Was soll das Resultat Ihrer Präsentation, Ihres Statements sein? Was möchten Sie, dass Ihre Zuhörer wissen, meinen, bewilligen - TUN? Achten Sie darauf, dass Ihr Ziel realistisch ist, dass Sie nicht zu viel Wissen transportieren, keine unausgereiften Vorschläge!
  2. Schlussstatement ausformulieren. Überlegen Sie genau, was Sie am Schluss sagen werden, als netto-netto-Essenz. Bei der Ausarbeitung beschränken Sie sich auf jene Informationen, mit denen Sie diese Essenz begründen.
  3. Struktur wählen - entsprechend Ihrem Ziel. Informieren oder überzeugen? Für einen Problemlösungs-Vorschlag ist z.B. das ARGU-Strukt der bewährte Bauplan.
  4. Fragerunde vorbereiten: Wer wird was fragen oder einwenden? 80% sind vorhersehbar - bereiten Sie dafür ergänzendes Material vor.

Eigentlich ist es höchst einfach: Ziel und Marschroute festlegen - erst dann den Rucksack packen. Das spart nicht nur Bastelzeit mit PowerPoint, sondern erhöht vor allem die Chancen dafür, dass Ihre Ideen wirklich`rüberkommen und überzeugen!

Wir sind stolz darauf, dass jedes HPS Seminar ein Musterbeispiel für Erfolg durch sorgfältige Planung ist. Die Trainings "Sicher präsentieren" und "Selling to Groups" helfen bei der Planung geschäftlicher Präsentationen, in der "Rhetorischen Kraftkammer" konzentrieren wir uns auf die Planung von Reden und Statements.

12.10.2005
von Emil Hierhold

Verständnis - nur wer mich versteht, wird mir folgen

Wir ÜBERschätzen regelmäßig den Informationsstand unserer Zuhörer und Gesprächspartner - und UNTERschätzen oft ihre Intelligenz

Echtes Verständnis (nicht das oberfl ächliche Ja-ja!) ist die Basis für Akzeptanz der Inhalte und in der Folge für das OK, die Zustimmung. Vier bewährte Verständlichmacher helfen dabei (nach Schulz von Thun):

  1. Einfach - als Gegensatz zu "kompliziert": Die Sprache der Zuhörer sprechen (Fachausdrücke?!), kurze Sätze, Einsicht durch visuelle Hilfsmittel.
  2. Kurz halten - statt langatmig: In fünf Minuten das Wesentliche, alles weitere bei Bedarf - gern! Ich habe noch nie eine Klage gehört, dass ein Vortrag zu kurz gewesen wäre.
  3. Struktur und Gliederung (statt Chaos): Zu Beginn sagen, worum es geht. Vorschau ("Agenda"), bringen, auch zwischendurch orientieren helfen, zusammenfassen. Das hilft nicht nur verstehen, sondern wirkt auch professionell und gut organisiert.
  4. Stimulanz - als Gegensatz zu abstrakt und langweilig: Alles, was Aufmerksamkeit bringt und zum Öffnen anregt. Beispiele, Vergleiche, Erlebnisse, Bilder. Der Preis: Es wird dadurch etwas länger

Formeln für den Business Kommunikator: Kürze + Einfachheit = Botschaft Botschaft x Struktur = Story Story + Stimulanz = Erfolg.

Diese "Verständlichmacher" sind Markenzeichen aller HPS-Seminare: Von der 3-Minuten-Blitz-Info über das ARGU-Strukt zu den Bauplänen der "Meisterklasse". Und für visuelle Stimulation und Einsicht gibt's Vorlagen auf der Seminar-CD.

30.07.2005
von Emil Hierhold

Informieren oder überzeugen? Verwirren und frustrieren ist leichter!

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum viele Präsentationen weder informativ noch überzeugend sind? Sondern verwirrend, langweilig, überheblich? Und damit höchst überflüssig und ärgerlich?

Die meisten miserablen Präsentationen stammen von hochintelligenten, kompetenten, engagierten und hilfsbereiten Menschen, die sich oft eine Menge Arbeit antun. Was machen sie falsch? Hier die Negativ-Rezepte:

  • Beginne immer bei dir: Was liegt dir am Herzen? Was möchtest du mitteilen? Lass ihn raus, den Missionar, der in dir steckt, leg einfach los!
  • Nicht von Gedanken ans Publikum ablenken lassen! Und daran, was die Zuhörer wohl interessiert und bewegt.
  • Mach sofort ein paar Slides, das beruhigt. Dein Massstab: Nur du selbst musst dich in deinen Slides auskennen. Oder schreib einfach deinen ganzen Sprechtext an die Wand!
  • Vermeide jede Zeitkontrolle - wenn es zu lang wird, sprich schneller und klick rasch durch.

Mit diesen vielfach erprobten Methoden gehen deine Ideen sicher unter und du kannst dich voll Selbstmitleid über die ungerechte und verständnislose Welt beklagen.

Die "Kardinalsünden" hinter diesen und vielen anderen Negativrezepten sind 1. Zu viel und 2. Nicht zielgruppenorientiert. Deshalb sind "Weniger ist mehr!" und konsequente Rücksicht auf die Interessen der Zuhörer Grundpfeiler aller HPS-Trainings und jedes Coachingprojektes.

18.07.2005
von Emil Hierhold

Zielgruppenorientierung "Was interessiert DICH?" statt "Ich sage dir!"

Alle reden von "zielgruppengerecht" und "kundenorientiert". Was bedeutet das für Präsentation & Co?

Jeder Kommunikator will den anderen von "Punkt A" (Startpunkt der Kommunkation) zu "Punkt B" bringen (Wissensstand, Meinung, Entscheidung NACH der Kommunikation) Daher:

  • Was ist der "Punkt A"? Welches Vorwissen, welche Einstellung haben meine Zielpersonen? Was bewegt sie - beruflich - sachlich oder auch persönlich. Was sind ihre Interessen, Sorgen und Wünsche?
  • Warum ist das Thema wichtig - für diese Zielgruppe? Warum sollen sie mir JETZT aufmerksam zuhören?
  • Welche Bedeutung hat meine Information, mein Vorschlag für diese Personen? Welche Folgen positiver oder negativer Art kann oder muss ich daher aufzeigen?

Mit den Antworten auf diese Fragen haben Sie sich automatisch in die Zielgruppe "eingespürt" und es wird Ihnen ganz leicht fallen, mit der etwas ungewöhnlichen Eröffnung zu beginnen: "Sie als .. wollen vor allem eines wissen .."

Zielgruppenorientierung beginnt in "Gewinnend kommunizieren" mit den vier Ohren des Empfängers, findet sich im QUICK-Strukt von "Sicher präsentieren" und auch im "Target-Analysator" in "Selling to Groups".

07.07.2005
von Emil Hierhold

Graphische Kontinuität - Abwechslung ja, Durcheinander nein

Wie oft haben Sie sich schon gefragt, aus wie vielen Präsentationen dieser Vortrag wohl zusammen "gestoppelt" war - jedes Slide anders, keine grafische Linie.

Klar - Sie können nicht jedes Mal alles neu erfinden, man muss doch auf vorhandenes Material zurückgreifen können! OK, aber achten Sie immer darauf, dass die "Story" fließt und die Zuschauer leicht folgen können:

  • Im "Master" (Template) bleiben. Slides, die in einem Master gebaut wurden, nehmen leicht einen anderen Master an und wirken dann so, als ob sie in diesem Umfeld entstanden wären - die Show ist "aus einem Guss".
  • Graphische Orientierungshilfen einbauen. Jedes Kapitel ist z.B. ein (Farb-)Abschnitt einer Säule: So ist stets klar, wo Sie sind.
  • Übergänge kräftig signalisieren. "Bumper slides" funktionieren wie die Hubbel auf der Straße: man passt auf. Das kann z.B. die Agenda sein, wenn sie sich stark von den anderen Slides unterscheidet.
  • Elemente wiederholen. Wenn ein Symbol für "PC" vorkommt, dann verwenden Sie immer das selbe. Markierungspunkte: Ziehen Sie Ihr Repertoire durch. Fotos: Einheitlich rahmen …

Damit machen Sie auch eine "Sammlung" zu einem geschlossenen, soliden Ganzen. Und dieses erweckt Vertrauen!

In den Basisseminaren sind wir Trainer schon zufrieden, wenn die Teilnehmer starke Bildideen bringen; Kontinuität ist ein Thema für Fortgeschrittene und fürs Coaching.

06.07.2005
von Emil Hierhold

Die Leinwand ausnützen - viele Slides und richtig anfüllen!

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Ihre Zuschauer sind Ihren Slides wehrlos ausgeliefert nützen Sie diese Chance sich als "Visualisierungs-Wahnsinniger" zu profilieren!

Belasten Sie sich nicht mit Gedanken an Sehkraft, Aufnahmefähigkeit oder gar an das Interesse Ihrer Zuhörer, rufen Sie PowerPoint auf und los geht's!

  • Mehr ist immer besser. Die Leute wollen was haben fürs Geld - geben Sie es ihnen! Mindestens jede Minute ein Slide.
  • Maximale Seitenausnutzung durch kleine Schrift. Zeigen Sie sich als ökonomischer Denker, nützen Sie den verfügbaren Raum, lesen Sie vor, was von weiter hinten nicht lesbar ist.
  • Bericht und Präsentation zusammenziehen. Einfach das vollgeschriebene Handout präsentieren. Moderne Datenprojektoren machen auch 12 Punkt lesbar - jedenfalls von vorn.
  • Keine Probeläufe. Gönnen Sie sich und Ihrem Publikum die Überraschung, wie Ihre Farben in der Präsentation (nicht) wirken!
  • Technische Meisterschaft beweisen. Zeigen Sie, was Sie aus Power- Point alles rausholen: Fonts, Effekte, Clipart, ..

Ihr Absturz ist erst dann gelungen, wenn Sie am Ende Ihrer Präsentation nicht nach dem Inhalt, sondern nach dem "Wie?" eines Effektes, dem "Woher?" eines Hintergrundes gefragt werden.

Eine der schwierigsten Aufgaben für uns Trainer: Einerseits die Teilnehmer zum Bildeinsatz zu ermutigen, sie aber andererseits vor dem "zuviel" und dem Missbrauch von PowerPoint zu bewahren.

23.06.2005
von Emil Hierhold

Wenn schon Bullet-Charts - dann bitte prägnant!

80% aller Slides sind Text, keine Bilder. Oft geht es aus Zeitgründen gar nicht anders - und "Bullet-Charts" funktionieren immerhin als Leitfaden für Präsentator und Zuschauer.

Das Übel liegt im Werkzeug: mit PowerPoint ist es einfach scheinbar saubere (Text-)Charts zu produzieren. Worauf es ankommt, damit diese Slides Sie wirklich unterstützen:

  • Telegrammstil. Sie werden sonst zum nervenden, weil überflüssigen, Vor-Leser. 24 Punkt Schriftgröße hilft das Limit einzuhalten: 50 Worte maximal.
  • Fakten bzw. Zahlen einbauen. Schlagworte vertragen und brauchen das - vermeiden Sie "Gummiwörter" wie z.B. einige, sehr, meist, viele, überwiegend …
  • Deutlich gliedern. Etwas Phantasie bei den Markierungspunkten: Häckchen, Pfeil oder Plus-Punkt (Vorsicht bei "−" wollen Sie wirklich ein Minus?)
  • Klare Aussage in die Titelzeile. Hier sind ganze Sätze erlaubt. Das Thema der Folie ("Die Situation") genügt nicht!

Im Vortrag SINNVOLL animieren: Nicht JEDE Zeile einzeln bringen sondern nur, wenn Sie zu einem Bullet mehr als einen kurzen Satz zu sagen haben. Empfohlene Methode "Wischen von links".

Im Seminar "Sicher präsentieren - wirksamer vortragen" erleben die Teilnehmer die positive Wirkung präziser Text-Charts für sich und die anderen.

07.06.2005
von Emil Hierhold

Farb-Kraft - nicht Farb-Krampf

Farben können Ihnen dabei helfen, Ihre Botschaft leichter hinüber zu bekommen. Aber "bunt" allein ist zu wenig.

Farben brauchen eine klare Aufgabe und etwas Gefühl. Farben haben 4 wichtige Aufgaben in der Präsentation: Sie helfen orientieren, betonen Wichtiges und beeinflussen die Stimmung. Ach ja - und Ihre Slides wirken auch attraktiver. Worauf müssen Sie achten?

  • Farben als Wegweiser. Was zusammen gehört hat dieselbe Farbe. Auf der einzelnen Folie, aber auch über die ganze Präsentation. Markierungspunkte (Bullets) daher farbig!
  • Kontrast und Harmonie. Gute Lesbarkeit ist wichtig, aber bitte keine Attacke durchs Auge! Auf ganz dunklem Hintergrund genügt Gelb, Türkis, Orange - Weiß ist zu brutal! Umgekehrt brauchen Sie auf klarem Weiß kein agressives Schwarz - dunkles Blau oder Anthrazit bringt's auch.
  • Farbcodes respektieren. Farben haben für manche Zuschauer besondere Bedeutung: z.B. Rot = Minus (bei PepsiCo die Farbe des Rivalen …). Richtig neutral sind nur Schwarz und Blau (= Druckerschwärze /Tinte).
  • Dem Bildschirm misstrauen. Hier sieht fast alles toll aus, auch zarte Farben, die in der Projektion einfach verschwinden. Falls Ihr CI das nicht bereits für Sie regelt: Halten Sie's bewußt einfach - mit Anthrazit, Blau und Rot (auf Weiß) kommen Sie gut durch.

Basis-Farbtipps gibt's im "Sicher präsentieren - wirksamer vortragen", Spezialtipps im PC-Workshop "Slides that win" und in der "Meisterklasse".

06.03.2005
von Emil Hierhold

Rhetorischer Selbstmord ist einfach - jede Gelegenheit nützen!

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Sie denken vielleicht, es braucht einen großen Auftritt, um sich unsterblich zu blamieren? Ganz im Gegenteil!

Die Welt des Business bietet viele Chancen, den anderen zu zeigen, wie wenig Wert man auf sie legt - und wie unfähig man als Kommunikator ist. Nützen Sie jede Präsentation, jeden Beitrag!

  • Fangen Sie mit Ihrem Vortrag an, bevor Sie richtig Kontakt mit den Zuhörern haben, also schon im "Anlauf". Das zeigt nicht nur, wie unwichtig ein solcher Kontakt für Sie ist, sondern auch, dass Sie große Eile haben.
  • Kündigen Sie "drei Punkte an" - und geniessen Sie den selbstverursachten Stress, dass Ihnen entweder der dritte Punkt nicht mehr einfällt - oder ein Vierter dazu.
  • Nehmen Sie Ihr Manuskript oder Ihren Stichwortzettel fest in beide Hände - das zeigt, dass Sie dringend Schutz brauchen. Und es verhindert jede Art von lebendiger Gestik.
  • Sprechen Sie leise, schnell, gleichmäßig, ohne Pausen und ohne Blickkontakt. Lassen Sie sich weder durch Schnarchen, noch durch verständnislose Fragen irritieren - konzentrieren Sie sich auf den Inhalt, alles andere ist unwichtig.

Vor allem: vermeiden Sie jede Art von Feedback - durch ehrliche Kollegen, Video, oder gar durch Rhetorik-Trainer!

Die Rhetorische Kraftkammer öffnet die Augen für diese Gefahren und macht Mut, sich lustvoll auf den Kontakt mit den Zuhörern einzulassen. Mehr als 15 Auftritte pro Teilnehmer garantieren das.

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