23.06.2005
von Emil Hierhold

Wenn schon Bullet-Charts - dann bitte prägnant!

80% aller Slides sind Text, keine Bilder. Oft geht es aus Zeitgründen gar nicht anders - und "Bullet-Charts" funktionieren immerhin als Leitfaden für Präsentator und Zuschauer.

Das Übel liegt im Werkzeug: mit PowerPoint ist es einfach scheinbar saubere (Text-)Charts zu produzieren. Worauf es ankommt, damit diese Slides Sie wirklich unterstützen:

  • Telegrammstil. Sie werden sonst zum nervenden, weil überflüssigen, Vor-Leser. 24 Punkt Schriftgröße hilft das Limit einzuhalten: 50 Worte maximal.
  • Fakten bzw. Zahlen einbauen. Schlagworte vertragen und brauchen das - vermeiden Sie "Gummiwörter" wie z.B. einige, sehr, meist, viele, überwiegend …
  • Deutlich gliedern. Etwas Phantasie bei den Markierungspunkten: Häckchen, Pfeil oder Plus-Punkt (Vorsicht bei "−" wollen Sie wirklich ein Minus?)
  • Klare Aussage in die Titelzeile. Hier sind ganze Sätze erlaubt. Das Thema der Folie ("Die Situation") genügt nicht!

Im Vortrag SINNVOLL animieren: Nicht JEDE Zeile einzeln bringen sondern nur, wenn Sie zu einem Bullet mehr als einen kurzen Satz zu sagen haben. Empfohlene Methode "Wischen von links".

Im Seminar "Sicher präsentieren - wirksamer vortragen" erleben die Teilnehmer die positive Wirkung präziser Text-Charts für sich und die anderen.

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