16.09.2011
von Emil Hierhold

Tortendiagramme: die Position entscheidet!

Torten-oder Kuchendiagramme eignen sich gut, wenn Anteile eines Ganzen dazustellen sind. Sie sind auch wegen ihrer Anschaulichkeit sehr beliebt. Die Reihenfolge der Sektoren ist bei einer flächigen Darstellung nicht entscheidend, wohl aber bei einem richtigen "Kuchen":

Der rote Sektor ist eindeutig der Kleinste (links). Wenn er in der Torte nach vorne rückt, sehen wir zusätzlich seine Vorderseite, natürlich auch in Rot. Unser Auge erfasst die gesamte Farbfläche als Einheit - das rote Stück wirkt dadurch etwa gleich groß wie die beiden anderen.

Tipp: sobald Sie einen „Kuchen“  serviert bekommen, ist höchste Vorsicht angebracht! 3-D-Diagramme sind zwar "schön", im besten Fall schwer lesbar, meist aber irreführend.

Für alle Regeln gibt es Ausnahmen und gelegentlich müssen Grafiken gezielt überarbeitet werden, damit sie ihre Aufgabe erfüllen. Im 1-Tages-Workshop "Slides that win“ lernen die Teilnehmer die entsprechenden Möglichkeiten von PowerPoint & Co kennen und nützen.

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