Sollen Zeilen wandern, Pfeile fliegen, Torten zoomen? Soll man sich an Übergänge und Effekte wagen oder die Finger davon lassen?
Möchten Sie, dass sich Ihre Zielgruppe nach der Präsentation nur an Ihre Inhalte erinnert - oder an die Effekte?
- Aufbau-Technik (build-up): Sinnvoll dann, wenn Ihr Slide viele, potenziell verwirrende Elemente enthält.Textbilder (Bulletcharts) animieren Sie nur, wenn Sie zu jedem Punkt mehr als einen Satz sprechen werden.
- "Enthüllen" - nicht einfliegen! Schieben Sie das nächste Element nicht ins Bild, sondern geben Sie es frei (wischen, rollen...) Am besten in Leserichtung, also von links nach rechts. Bewegung nur mit Bedeutung einsetzen z.B.: "Druck von oben".
- Einheitliche Übergänge. Notwendig sind Übergänge nur, wenn sonst niemand merkt, dass Sie gerade ein neues Slide zeigen ( weil alle gleich aussehen...) Ansonsten: EINEN Typus wählen und durchziehen. Bewährt haben sich z.B. von links rollen, nach rechts aufdecken, von innen einblenden.
Die Gretchenfrage, bevor Sie losmarschieren: Verstärkt der Effekt Ihre Aussage - oder lenkt er davon ab?
Effekte klammern wir aus "normalen" Präsentationstrainings weitgehend aus - im eintägigen Workshop "Elektronisch Präsentieren, aber richtig" geht es genau darum.
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