
High-Tech-Medien können helfen, die Generationenkluft zwischen Präsentator und Zuhörern zu überbrücken. Eine Garantie ist das nicht.
Gestandene Präsentatoren finden es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit junger Zuhörer, von denen viele mit Multimedia aufgewachsen sind, zu fesseln. Das ist kein Mangel an Respekt, ihre Wahrnehmung funktioniert einfach anders! Probieren Sie es damit:
Bewegung:Unbeweglich hinter dem Rednerpult sagt genau das: unflexibel, unnahbar, scheintot. Daher: Standortwechsel. Bewegung zwischen den Medien, lebendige Arme, auch zur Blickführung.
Bilder: Die mittlerweile zweite Comic-Generation ist an analoges Material gewöhnt. Texte, Tabellen machen müde. Bringen Sie Bilder. Auch wenn es nur Fotos zur Illustration sind, die wenig zur Erklärung beitragen.
Farbe: Schwarzweißkopierte Folien hat Ihre junge Zielgruppe aus der Schule in unangenehmer Erinnerung. Sie brauchen deshalb noch keine gewaltsame Farborgie, aber zumindest kräftige Farbtupfer, vielleicht einen leuchtender Hintergrund.
Visuelle Dynamik: Ein TV-Musikclip im MTV zeigt eindrucksvoll, was junge Augen vertragen und erwarten. Lösen Sie Ihre Charts in Sequenzen auf ("Dynamisieren" © by Guy Knibbeler), beleben Sie den Bildwechsel durch animierte Übergänge. Aber nicht übertreiben!!
Was passt zu mir? Bin ich noch ich? Solche Themen sprengen den Rahmen normaler Seminare, das gehört ins individuelle Coaching.
Mein Kommentar