30.07.2005
von Emil Hierhold

Informieren oder überzeugen? Verwirren und frustrieren ist leichter!

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum viele Präsentationen weder informativ noch überzeugend sind? Sondern verwirrend, langweilig, überheblich? Und damit höchst überflüssig und ärgerlich?

Die meisten miserablen Präsentationen stammen von hochintelligenten, kompetenten, engagierten und hilfsbereiten Menschen, die sich oft eine Menge Arbeit antun. Was machen sie falsch? Hier die Negativ-Rezepte:

  • Beginne immer bei dir: Was liegt dir am Herzen? Was möchtest du mitteilen? Lass ihn raus, den Missionar, der in dir steckt, leg einfach los!
  • Nicht von Gedanken ans Publikum ablenken lassen! Und daran, was die Zuhörer wohl interessiert und bewegt.
  • Mach sofort ein paar Slides, das beruhigt. Dein Massstab: Nur du selbst musst dich in deinen Slides auskennen. Oder schreib einfach deinen ganzen Sprechtext an die Wand!
  • Vermeide jede Zeitkontrolle - wenn es zu lang wird, sprich schneller und klick rasch durch.

Mit diesen vielfach erprobten Methoden gehen deine Ideen sicher unter und du kannst dich voll Selbstmitleid über die ungerechte und verständnislose Welt beklagen.

Die "Kardinalsünden" hinter diesen und vielen anderen Negativrezepten sind 1. Zu viel und 2. Nicht zielgruppenorientiert. Deshalb sind "Weniger ist mehr!" und konsequente Rücksicht auf die Interessen der Zuhörer Grundpfeiler aller HPS-Trainings und jedes Coachingprojektes.

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