20.09.2002
von Emil Hierhold

In der Mikropräsentation: flexibel führen!

Eine große Teilnehmergruppe mit der Frage zu quälen: "In welcher Reihenfolge und wie intensiv hätten Sie es denn gern?" macht keinen Sinn. In der "Mikropräsentation " (kleine Runde am Konferenztisch) ist genau das gefragt!

Bei einer großen Gruppe sind Sie allein als Präsentator verantwortlich: was ist genau dieser Zielgruppe in der verfügbaren Zeit zu präsentieren? Anders bei drei, vier Teilnehmern. Die erwarten mit Recht, eingebunden zu werden, mitgestalten zu können - und z.B. auch die Reihenfolge mit zu bestimmen. Darauf müssen Sie vorbereitet sein und flexibel präsentieren. Das bedeutet:

  • ein modulares Präsentationskonzept, dessen einzelne Elemente Sie möglichst frei bewegen können;
  • Präsentationsunterlagen, die mitspielen: perfekte Ordnung in den Folien (arbeiten Sie mit Registern!) und in der PC-Show auf Ihrem Notebook (Hyperlinks oder "Primitiv-Navigation" mittels Eingabe der Folien-Nummer+Enter)
  • eine kristallklare Inhaltsübersicht zu Beginn, mit der Sie sowohl Ihre Fähigkeit zur Strukturierung beweisen als auch Ihre Flexibilität ankündigen.

Aber eines gilt auch für die höchst flexible Präsentation im kleinen Kreis: bringen Sie nicht zu viel - aufhören, wenn es genug ist!

Eine Präsentation mit modularen, vertauschbaren Elementen bedeutet nicht den Verzicht auf den "Roten Faden". Diesen Unterschied zwischen geplanter Freiheit und schlichtem Chaos vermitteln wir im Überzeugungs-Seminar "Der sichere Weg zum JA!".

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