14.10.2010
von Emil Hierhold

Für den Zuhörer ist immer alles neu – für den Präsentator nicht

Für Sie selbst steht Ihre Präsentation, Ihr Auftritt am Ende einer mehr oder weniger langen Vorbereitungsarbeit. Für Sie ist daher alles klar und Sie wollen rasch zum Wesentlichen vorstoßen. Für Ihre Zielgruppe dagegen ist es umgekehrt:

das Erlebnis der Präsentation steht am Anfang eines Prozesses, der (hoffentlich) mit Zustimmung oder Informationsgewinn endet. Setzen Sie daher nichts als "sowieso klar" voraus, sondern holen Sie Ihre Zuhörer dort ab, wo sie sich befinden. Dazu ein HPS-Merksatz: "Unterschätzen Sie nie die Intelligenz Ihrer Zuhörer, aber überschätzen Sie nie deren Wissen!" Daher immer – aber sehr kurz – das ansprechen, was  zum Verständnis Ihres Vorschlags oder Ihrer Frage nötig ist.

Dieser Grundsatz ist Teil der Zielgruppenorientierung, ein fundamentaler Bestandteil aller HPS-Seminare.

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