14.10.2010
von Emil Hierhold

Diese Frage ist immer präsent: Was heißt das FÜR MICH?

Mittlerweile haben wir endlich alle begriffen, dass man mit Eigenschaften ("features") allein keinen Blumentopf gewinnt, man braucht Nutzen ("benefits"). Reicht das?

Oft reicht ein "allgemeiner Nutzen" noch nicht, wir müssen die konkrete Bedeutung für den Gesprächspartner nachliefern:

Eigenschaft

Allgemeiner Nutzen

Konkrete Bedeutung

Anatomisch geformte Rückenlehne

passt sich dem Benutzer an

Sie können ermüdungsfrei lange sitzen, ohne Rückenschmerzen zu bekommen

2,13 GHz Prozessor und 4 GB RAM

arbeitet sehr schnell

wenn Sie ein Foto anklicken, ist es sofort da, auch wenn es hochauflösend ist

tagesaktuelle Debitorenliste

man sieht sofort, wer wieviel schuldet

Sie können rasch reagieren, das  reduziert Ihr Risiko und senkt die Kosten

Die Grenze zwischen Nutzen und Bedeutung ist fließend, aber jedenfalls brauchen Sie eine klare Antwort auf die (oft stumme) Frage "Was heißt das für mich?"

Im Klassiker "Sicher präsentieren - wirksamer vortragen" zwingt das bewährte Hilfsmittel "ARGU-Strukt" die Teilnehmer, sich die Schnittstellen zu den Interessen der Zuhörer sehr genau anzusehen: was bedeutet ein Vorschlag, eine Information für deren Interessen oder Bedürfnisse?

 

                   

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