
Ob Sie das eine oder das andere betonen, hängt meist davon ab, wie Sie die Einstellung Ihrer Zielgruppe einschätzen. Allerdings: wenn Sie ein massives Qualitätsproblem als "große Chance" positionieren, dann ist die einzige Chance, dass Sie selbst vielleicht als Retter berühmt werden, aber viel Akzeptanz werden Sie damit bei Ihrer Zielgruppe vermutlich nicht finden.
Umgekehrt steht es bei einer Idee für eine lohnende Investition. Die müssen Sie natürlich als Gelegenheit, als Chance für den Investor präsentieren, ein "Problem" kann es allenfalls für Sie selbst werden, wenn Sie es nicht schaffen, Ihre Idee zu verkaufen. Daher als erstes entscheiden, ob Sie mit einer Druck- oder mit einer Zugstrategie arbeiten wollen: "Druck" bedeutet Mobilisierung von Angst, Sorge, negativen Konsequenzen, also "weg von". - "Zug" meint dagegen Hoffnung, Erfolg, Gewinn, positive Ergebnisse, also "hin zu".
Klassische Problem-Lösungs-Situationen präsentieren Teilnehmer im HPS-Klassiker "Sicher präsentieren-wirksamer vortragen" mit dem ARGU-Strukt. Das chancenorientierte Modell "Opportunity-Leverage" gehört in die "Meisterklasse". Alle acht Baupläne finden Sie im Buch von Martin Dall/Emil Hierhold "Sicher präsentieren - wirksamer vortragen".
Mein Kommentar