01.12.2007
von Emil Hierhold

Die (eingeschränkte) Macht der Stimme

Telefone übertragen Telefone übertragen nur einen Teil des Frequenzbandes Ihrer Stimme. Sie klingen dadurch weniger lebendig als Sie wirklich sind.

  • Sie bedienen Ihren PC, blicken auf den Bildschirm und telefonieren gleichzeitig. Die Gefahr einer monotonen Sprache steigt dadurch extrem an. Vorsicht: Sie müssen nicht Ihren PC überzeugen, sondern Ihren Gesprächspartner!
  • Ihre Stimme braucht Emotion - vor allem übers Telefon. Reden Sie gelangweilt und Sie wirken gelangweilt. Reden sie begeistert und Sie wirken begeistert! Selbst Ihr Lächeln spürt man am anderen Ende der Leitung!
  • Reduzieren Sie das Tempo, atmen Sie ruhig, senken Sie die Tonhöhe etwas und variieren Sie die Lautstärke. Das verleiht der Stimme Sicherheit, und man hört Ihnen gerne und interessiert zu.


Im HPS-Klassiker "Die Rhetorische Kraftkammer" arbeiten wir gezielt an Stimme, Sprache und  Rhetorik - wichtige Erfolgsfaktoren für alle Kommunikationssituationen.

Kategorie(n): Rhetorik
30.11.2007
von Emil Hierhold

Professionelle Vorbereitung - auch virtuell ein Must!

Sie sind nicht persönlich anwesend - trotzdem müssen Sie so präsent sein, als würden Sie am gleichen Tisch sitzen.

  1. Definieren Sie das Ziel Ihrer virtuelle Präsentation - vor allem: was hat Ihr Gesprächspartner davon?
  2. Notieren Sie Namen und Funktionen aller Beteiligten, so können Sie diese persönlich ansprechen: "Charlie, Sie haben doch sicher…" und vergessen nicht etwa auf einzelne Zuhörer, nur weil sich diese still (und unsichtbar) im Hintergrund halten.
  3. Bereiten Sie für den Start eine Agenda vor und für den Abschluss eine Zusammenfassung. So stellen Sie zu Beginn sicher, dass der Inhalt für alle passt und haben am Ende die Chance, Wichtiges noch einmal zu verankern.

Im Training arbeiten wir mit den echten Präsentationen der Teilnehmer. Und zwar tatsächlich virtuell, über WLAN und einen eigenen Webserver.

Kategorie(n): Präsentationsaufbau
25.11.2007
von Emil Hierhold

Professionelle Vorbereitung - auch virtuell ein Must!

Sie sind nicht persönlich anwesend - trotzdem müssen Sie so präsent sein, als würden Sie am gleichen Tisch sitzen.

  1. Definieren Sie das Ziel Ihrer virtuelle Präsentation - vor allem: was hat Ihr Gesprächspartner davon?
  2. Notieren Sie Namen und Funktionen aller Beteiligten, so können Sie diese persönlich ansprechen: "Charlie, Sie haben doch sicher…" und vergessen nicht etwa auf einzelne Zuhörer, nur weil sich diese still (und unsichtbar) im Hintergrund halten.
  3. Bereiten Sie für den Start eine Agenda vor und für den Abschluss eine Zusammenfassung. So stellen Sie zu Beginn sicher, dass der Inhalt für alle passt und haben am Ende die Chance, Wichtiges noch einmal zu verankern.

Im Training arbeiten wir mit den echten Präsentationen der Teilnehmer. Und zwar tatsächlich virtuell, über WLAN und einen eigenen Webserver.

25.11.2007
von Emil Hierhold

Interaktiv präsentieren? Es wird doch wohl reichen, wenn ich rede!

Absturz - bloß nicht!
Den Absturz schaffen Sie, indem Sie sich zu 100% auf sich selbst und Ihre Slides konzentrieren - die Zuhörer werden schon von selbst merken, wie gut Sie sind.

  • Sparen Sie sich Begrüßung und Agenda, das kostet nur Zeit und hindert Sie an Ihrem herrlichen Monolog.
  • Verzichten Sie auf Checkfragen, denn wer nicht kapiert, worüber Sie sprechen, hat es ohnehin nicht anders verdient.
  • Sprechen Sie möglichst rasch, denn Zeit ist Geld.
  • Bereiten Sie möglichst viele Folien mit viel Text vor, dann kann der Gesprächspartner selbst lesen und Sie sparen sich die Energie.
  • Verzichten sie auf eine Gesprächsstruktur, so bleiben Sie flexibel und können auch viele andere Themen anschneiden.

Denn das Leben ist zu kurz um sich auch noch auf die Interessen anderer zu konzentrieren, wo kämen wir denn da hin?

24.11.2007
von Emil Hierhold

Interaktiv präsentieren? Es wird doch wohl reichen, wenn ich rede!

Absturz - bloß nicht!
Den Absturz schaffen Sie, indem Sie sich zu 100% auf sich selbst und Ihre Slides konzentrieren - die Zuhörer werden schon von selbst merken, wie gut Sie sind.

  • Sparen Sie sich Begrüßung und Agenda, das kostet nur Zeit und hindert Sie an Ihrem herrlichen Monolog.
  • Verzichten Sie auf Checkfragen, denn wer nicht kapiert, worüber Sie sprechen, hat es ohnehin nicht anders verdient.
  • Sprechen Sie möglichst rasch, denn Zeit ist Geld.
  • Bereiten Sie möglichst viele Folien mit viel Text vor, dann kann der Gesprächspartner selbst lesen und Sie sparen sich die Energie.
  • Verzichten sie auf eine Gesprächsstruktur, so bleiben Sie flexibel und können auch viele andere Themen anschneiden.


Denn das Leben ist zu kurz um sich auch noch auf die Interessen anderer zu konzentrieren, wo kämen wir denn da hin?

Kategorie(n): Interaktion
24.10.2007
von Emil Hierhold

Blickführung ohne Blickkontakt - eine echte Herausforderung!

Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Gesprächpartner dort hinsieht, wo Sie möchten und nicht nebenbei Zeitung liest?

  • Nutzen Sie die Zeigeinstrumente der Programme - sparsam aber punktgenau. Mit Pfeilen und Markern heben Sie hervor, worüber Sie gerade sprechen.
  • Lassen Sie die Zuhörer mitarbeiten. Fragen Sie: "Charlie, was sehen Sie auf der aktuellen Folie?" und schalten Sie deren Zeigewerkzeuge frei, damit sie selbst Punkte markieren oder anzeigen können.
  • Sprechen Sie präzise und führen Sie. Statt: "Wie Sie auf dieser Folie sehen" sagen Sie: "Sie sehen links oben im zweiten Punkt", und: "Bitte kreisen Sie mit Ihrem Stift das Wort "Leistung" ein".


Diese Techniken werden intensiv trainiert, sowohl für die virtuelle Präsentation an Einzelpersonen als auch an größere Gruppen.

24.07.2007
von Emil Hierhold

Professionelle Vorbereitung - auch virtuell ein Must!

Sie sind nicht persönlich anwesend - trotzdem müssen Sie so präsent sein, als würden Sie am gleichen Tisch sitzen.

  • Definieren Sie das Ziel Ihrer virtuelle Präsentation - vor allem: was hat Ihr Gesprächspartner davon?
  • Notieren Sie Namen und Funktionen aller Beteiligten, so können Sie diese persönlich ansprechen: "Charlie, Sie haben doch sicher…" und vergessen nicht etwa auf einzelne Zuhörer, nur weil sich diese still (und unsichtbar) im Hintergrund halten.
  • Bereiten Sie für den Start eine Agenda vor und für den Abschluss eine Zusammenfassung. So stellen Sie zu Beginn sicher, dass der Inhalt für alle passt und haben am Ende die Chance, Wichtiges noch einmal zu verankern.


Im Training arbeiten wir mit den echten Präsentationen der Teilnehmer. Und zwar tatsächlich virtuell, über WLAN und einen eigenen Webserver.

Kategorie(n): Präsentationsaufbau
25.06.2007
von Emil Hierhold

Informieren oder fragen? Die Balance macht's!

Klagen Sie über zu viel Information? Wieviel Vorbereitungszeit verbringen Sie mit: "Was sage ich?" Und wieviel mit: "Was frage ich?"

In einem Seminar zählten die Trainer mit, wie viele der Beiträge "Information giving" waren und wie viele "Information seeking". Das Ergebnis war 9:1 - kein Wunder, dass wir oft an den Interessen der anderen vorbei argumentierten. Diese Fragen wirken:

  • Zu Beginn Raum geben: "Was soll aus Ihrer Sicht bei diesem Gespräch heraus kommen?"
  • Wenn es unklar wird: "Was schlagen Sie vor?"
  • Bei Widerstand: "Wie sehen die Alternativen aus?", "Was ist Ihnen dabei wichtig?"
  • Zum Abschluss: "Wie war das Gespräch für Sie?"

Jede Frage zeigt nicht nur die (sachliche) Lösungssuche, sie signalisiert auch auf der Beziehungsseite einer Nachricht: "Ich nehme dich ernst".

Fragen stellen und Fragen beantworten sind Kernthemen in der Dialogführung des interaktiven Trainings "Gewinnend kommunizieren und überzeugen".

25.06.2007
von Emil Hierhold

Kritikgespräche führen - klar, aber konstruktiv

"Kritik" bedeutet meist "Das passt so nicht!" und ist unangenehm - für Chef und Mitarbeiter. Aber ohne klare Kritik gibt es keine Korrektur!

Sicher, es ist auch eine Frage der Verpackung, denn "der Ton macht die Musik". Aber reden wir einmal von der Struktur: Wie bereiten Sie sich als Chef auf ein Kritikgespräch vor, wie steuern Sie es, damit es klar läuft und konstruktiv endet?

  1. Eröffnungsphase: Kontakt herstellen, Klima schaffen "Ich möchte eine Lösung mit Ihnen finden!"
  2. Informationsphase: Kritik klar äußern. Verhalten und Abweichungen klar beschreiben, mit Daten und konkreten Beispielen unterlegen
  3. Argumentationsphase: Stellungnahme einfordern, Hintergründe erforschen - aufklären!
  4. Beschlussphase: Gemeinsam Verbesserungen suchen, Veränderungen vereinbaren. Ganz konkret: Ab wann, wie oft, wie überprüfbar?
  5. Abschlussphase: Einen "Kontrakt" formell beschließen: Skizzierte Maßnahmen paraphrasieren (mit anderen Worten wiederholen), positiv verabschieden: "Ich freue mich auf die noch bessere Zusammenarbeit!"

Das Tragende des Begleitprinzips: Spürbare Wertschätzung für den anderen legitimiert die Kritik: "Gerade WEIL ich Sie schätze, möchte ich .."

Die 5 Phasen des Kritikgespräches im Seminar "Gewinnend kommunizieren und überzeugen" sind ein Beispiel für strukturierte Kommunikation, wie sie alle HPS-Trainings auszeichnet.

25.06.2007
von Emil Hierhold

Kritikgespräche führen - klar, aber konstruktiv

"Kritik" bedeutet meist "Das passt so nicht!" und ist unangenehm - für Chef und Mitarbeiter. Aber ohne klare Kritik gibt es keine Korrektur!

Sicher, es ist auch eine Frage der Verpackung, denn "der Ton macht die Musik". Aber reden wir einmal von der Struktur: Wie bereiten Sie sich als Chef auf ein Kritikgespräch vor, wie steuern Sie es, damit es klar läuft und konstruktiv endet?

  1. Eröffnungsphase: Kontakt herstellen, Klima schaffen "Ich möchte eine Lösung mit Ihnen finden!"
  2. Informationsphase: Kritik klar äußern. Verhalten und Abweichungen klar beschreiben, mit Daten und konkreten Beispielen unterlegen
  3. Argumentationsphase: Stellungnahme einfordern, Hintergründe erforschen - aufklären!
  4. Beschlussphase: Gemeinsam Verbesserungen suchen, Veränderungen vereinbaren. Ganz konkret: Ab wann, wie oft, wie überprüfbar?
  5. Abschlussphase: Einen "Kontrakt" formell beschließen: Skizzierte Maßnahmen paraphrasieren (mit anderen Worten wiederholen), positiv verabschieden: "Ich freue mich auf die noch bessere Zusammenarbeit!"

Das Tragende des Begleitprinzips: Spürbare Wertschätzung für den anderen legitimiert die Kritik: "Gerade WEIL ich Sie schätze, möchte ich .."

Die 5 Phasen des Kritikgespräches im Seminar "Gewinnend kommunizieren und überzeugen" sind ein Beispiel für strukturierte Kommunikation, wie sie alle HPS-Trainings auszeichnet.

Kategorie(n): Interaktion

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