30.10.2004
von Emil Hierhold

Diese Präsentation ist für euch - nicht für ALLE!

Wir lieben das Gefühl, dass etwas für uns persönlich gemacht wurde. Aber Standardpräsentationen kann man nicht jedesmal neu erfinden - oder doch?

Bei Unternehmenspräsentationen z.B. steigt die Gefahr, dass der Präsentator sie "herunterspult". Etwas Zielgruppenorientierung in Vorbereitung und Durchführung helfen regelmäßig!

  • Versetzen Sie sich in Ihre Zuschauer! Was würden Sie wissen wollen, was würde Sie bewegen? Dazu genügt es, wenn Sie sich einen "Prototyp" herausgreifen. Denken Sie an EINEN Ihnen bekannten Bankmanager und fragen Sie sich: Was würde ihn interessieren?
  • Bringen Sie Nutzen UND Eigenschaften (benefits and features): "Das bringt Ihnen diesen Vorteil, weil .." oder umgekehrt "weil das soundso funktioniert, können Sie damit .."
  • Bauen Sie die Welt der Zielgruppe ein: Bilder, Orte, Produkte .. . Sowohl verbal, als auch in den visuellen Hilfsmitteln
  • Und als Letztes: Das Layout. Passen Sie Ihre Präsentation in der Farbwahl, durch Einbau des Kundenlogos an. Aber Ihre Zielgruppenorientierung darf sich nicht darin erschöpfen!

Die auf MICH zugeschnittene Präsentation wird mich schneller öffnen und mein Herz sicherer gewinnen. Auf dieser Basis sehen Sie meiner "rationalen" Entscheidung ruhig entgegen.

"Maßschneidern" gehen wir als Thema von verschiedenen Seiten an: Im Präsentationstraining, im Workshop "Slides that win" und in der "Meisterklasse".

25.10.2004
von Emil Hierhold

Interesse demonstrieren - Interesse ernten

Auch wenn Sie sich noch so intensiv auf Ihre Zielgruppe eingestellt haben: die anderen müssen es merken, spüren, sehen!

Zeigen Sie, dass Sie sich (schon in der Vorbereitung) dafür interessieren, was die anderen bewegt. "Wenn du dich für mich interessierst, dann finde ich auch dich interessant!"

  • Klären Sie Präsentationsschwerpunkte VORHER ab. Oft genügt ein Anruf. Das hilft nicht nur in der Vorbereitung, auch in der Präsentation können Sie sich darauf beziehen.
  • Recherchieren Sie! Die Website zeigt Ihnen, worauf das Unternehmen stolz ist! Das verwenden Sie für Fragen, aber auch als Begründung für Inhalte, die Sie präsentieren.
  • Dialog statt Monolog. Wenn ich mich wirklich für dich interessiere, dann muss ich dir Fragen stellen - und deine Antworten wertschätzend zur Kenntnis nehmen. Häufiges "Checken" hilft: "Welche Informationen brauchen Sie noch?" "Können wir jetzt zum nächsten Punkt kommen?"

"Interesse demonstrieren" ist kein fauler Trick. Selbst wenn Sie sich aus bloßer Taktik so intensiv mit dem Zuhörer beschäftigen - Ihre Zielgruppenorientierung ist echt!

Zielgruppenorientierung ist fundamental für alle HPS-Trainings; im "Sicheren Weg zum JA!" analysieren wir die einzelnen Gesprächsteilnehmer, im Präsentationstraining die gesamte Gruppe und ihre typischen Vertreter.

Kategorie(n): Interaktion
24.10.2004
von Emil Hierhold

Zeigen Sie VERBALE Zielgruppenorientierung - SIE statt ICH!

Fehlende Einstellung auf die Zuhörer demaskiert sich in den ersten Sätzen einer Präsentation oder eines Vortrags: "ICH möchte zeigen .." , "ICH habe vorbereitet .."

Richtige Zielgruppenorientierung ist nicht nur eine Frage des Inhalts (für DIESE Zielgruppe), sie ist auch deutlich hörbar:

  • Sprechen Sie davon, was die anderen interessiert. Drängen Sie das "ich" zurück und geben Sie dem "Sie" mehr Raum: "Sie als Finanzfachleute
  • Argumentieren Sie in der Welt Ihrer Zielgruppe: Verwenden Sie (richtige!!) Fachausdrücke der Branche. Bringen Sie passende Vergleiche - für Schuhproduzenten z.B. "Dieses Konzept ist die Sohle .." - das fördert auch Ideen für die Visualisierung!
  • Verwenden Sie Namen, Berufsbezeichung, Funktion. "Die IT - Spezialisten unter Ihnen ..", "Viele von ihnen sind Führungskräfte .." oder in kleineren, persönlich bekannten Gruppen: "Frau X hat mir erst gestern erzählt .."

Die direkte Ansprache einer Person bringt Ihnen außerdem festen, direkten Blickkontakt. Und mit jeder dieser Techniken signalisieren Sie: Ich habe mich auf Euch eingestellt! Diese verbalen Verstärkertechniken trainieren wir intensiv in der "Rhetorischen Kraftkammer".

20.10.2004
von Emil Hierhold

Sie sind der Präsentations-Star - und die andern Gartenzwerge!

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Sie können meist davon ausgehen, dass Ihnen die Teilnehmer Ihrer Präsentation zumindest neutral gegenüber sitzen. Aber das wäre zu einfach. Schaffen Sie sich Gegner!

Bewährte Rezepte zur sicheren Frustration auch gutartiger Gesprächspartner sind z.B.:

  • Gehen Sie ruhig davon aus, dass alle bereits genau wissen, worum es geht und auch alle Fachausdrücke verstehen
  • Informationen sind wichtig - bringen Sie möglichst alles, was Sie über ein Thema wissen. Das macht Eindruck!
  • Zwingen Sie sich zu einem Witz zu Beginn - sexistisch und / oder auf Kosten der Teilnehmer
  • Vermeiden Sie jede Blickführung, sagen Sie statt dessen: "Wie Sie hier genau sehen .."
  • Zumindest EINE Hand indie Hosentasche, Blick zur Decke, gleichmäßig murmeln - zeigen Sie sich souverän!

So schaffen Sie es mühelos, dass alle innerlich "NEIN!" sagen - lang bevor Ihre Präsentation zu Ende ist.

Dieses Thema nehmen die HPS-Trainer sehr ernst: "Sünden" dieser Art werden in jedem Seminar konsequent aufgedeckt.

30.09.2004
von Emil Hierhold

Interesse demonstrieren - Interesse ernten

Auch wenn Sie sich noch so intensiv auf Ihre Zielgruppe eingestellt haben: die anderen müssen es merken, spüren, sehen!

Zeigen Sie, dass Sie sich (schon in der Vorbereitung) dafür interessieren, was die anderen bewegt. "Wenn du dich für mich interessierst, dann finde ich auch dich interessant!"

  • Klären Sie Präsentationsschwerpunkte VORHER ab. Oft genügt ein Anruf. Das hilft nicht nur in der Vorbereitung, auch in der Präsentation können Sie sich darauf beziehen.
  • Recherchieren Sie! Die Website zeigt Ihnen, worauf das Unternehmen stolz ist! Das verwenden Sie für Fragen, aber auch als Begründung für Inhalte, die Sie präsentieren.
  • Dialog statt Monolog. Wenn ich mich wirklich für dich interessiere, dann muss ich dir Fragen stellen - und deine Antworten wertschätzend zur Kenntnis nehmen. Häufiges "Checken" hilft: "Welche Informationen brauchen Sie noch?" "Können wir jetzt zum nächsten Punkt kommen?"

"Interesse demonstrieren" ist kein fauler Trick. Selbst wenn Sie sich aus bloßer Taktik so intensiv mit dem Zuhörer beschäftigen - Ihre Zielgruppenorientierung ist echt!

Zielgruppenorientierung ist fundamental für alle HPS-Trainings; im "Sicheren Weg zum JA!" analysieren wir die einzelnen Gesprächsteilnehmer, im Präsentationstraining die gesamte Gruppe und ihre typischen Vertreter.

07.07.2004
von Emil Hierhold

Mit PowerPoint zurück zu den Wurzeln?

PowerPoint kann immer mehr und mehr! Mehr Designs, mehr Vorlagen, mehr Animationseffekte, mehr ... eine schier unerschöpfliche Materie.

Natürlich kann das jeder einsetzen und vor allem: scheinbar will es jeder einsetzen. Doch ist dies auch sinnvoll? Die besten Präsentatoren gehen allerdings den entgegengesetzten Weg: Sie reduzieren! Und zwar drastisch.

Besinnen Sie sich auch in der Hi-tech Präsentation auf das Wesentliche:

  • Ein einfacher, heller Hintergrund, der höchstmögliche Kontraste bietet
  • Definieren Sie einen klaren Überschrifts- und (Bullet-)Textbereich
  • Reduzieren Sie bewusst spektakuläre Animationseffekte
  • Setzen Sie Animationseffekte gezielt zur Unterstützung des Wesentlichen ein

Nicht das Zeigen Ihrer technischen Kompetenz steht im Vordergrund, sondern das Verständnis Ihres Publikums! "Keep it simple!" lautet also das Motto, sowohl bei den Slides an sich, als auch bei den eingesetzten Animationseffekten. Das Publikum wird es Ihnen danken!

Wie sie mit Power Point professionelle Shows erstellen, lernen Sie in unserem 1-Tages-Workshop "Slides that win".

06.07.2004
von Emil Hierhold

Unterlagen (Handout) - sinnlose Papierverschwendung ...

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Logik, soziale Intelligenz oder Zielgruppenorientierung gehört haben. Sie haben ja PowerPoint!

Und wenn der Zuhörer wirklich etwas zum "Nachlesen" will, dann schicken Sie ihm die Powerpoint Präsentation. Auch wenn da nur einfache, unzusammenhängende Schlagworte drauf sind - dann müssen Ihre Zuhörer einfach besser bei Ihrer Präsentation aufpassen!

7 Gestaltungsregeln für sinnlose Handouts:

  1. Verwenden Sie möglichst viel Text und wenig Bilder - und wenn Sie Bilder verwenden, dann welche, die schön sind - zum Inhalt müssen sie nicht passen!
  2. Testen Sie die Sehschärfe Ihrer Teilnehmer und bleiben Sie mit der Schriftgröße unter 10 Pkt.
  3. Ihre Teilnehmer lieben Fließtext - möglichst ohne Absätze oder irgendeiner Struktur - sonst könnte ja der "Fluß" ihrer Inhalte unterbrochen werden.
  4. Und achten Sie darauf, dass keine leeren Stellen auf dem Papier übrig bleiben - schließlich kostet ja Papier auch etwas.
  5. Verwenden Sie mehr als zwei Schriftarten - Ihr PC bietet über 40 Schriftarten- nützen Sie das!
  6. Drucken Sie reine schwarzweiß Handouts: damit sinkt die Lese-Motivation um die Hälfte und die Merkbarkeit ist um 40% niedriger als bei farbigen Unterlagen.
  7. Lesen Sie sich Ihre Unterlagen nicht mehr auf etwaige Fehler durch - es hat ja lange genug gedauert das in den PC zu klopfen.

Den sinnvollen Einsatz von Unterlagen erleben Sie in unseren Seminaren: "Der sichere Weg zum JA!" und "Sicher präsentieren - wirksamer vortragen".

30.06.2004
von Emil Hierhold

Richtig präsentieren - in Meetings und kleinen Gruppen

Präsentieren Sie öfter vor kleinen Gruppen, alleine oder mit Ihrem Team? Dann lesen Sie weiter, die nachfolgenden Tipps werden Ihnen bei Ihrem nächsten Meeting sicher helfen.

Achten Sie als erstes auf die Sitzordnung:

  • Links vom Präsentator sitzende Zuschauer haben einen guten Blick und von dort wird am ehesten Input kommen.
  • Rechts vom Präsentator sind die "Beobachter" - jene Personen im Raum, die wenig oder nichts zu diesem Thema sagen werden.
  • Gegenüber dem Präsentator haben Sie die Personen für die Sie die meiste Überzeugungskraft brauchen.

Bei Tischpräsentationen - vermeiden Sie als Präsentator das Zentrum - nehmen sie besser einen Platz an einer Ecke. Von dort können Sie sich allen Teilnehmern gut zuwenden und leiten damit das Meeting. In der Mitte am Tischende sitzen meist die Entscheider - nicht aber die Präsentatoren oder Moderatoren, diese rücken leicht "aus dem Zentrum" und bewirken damit eine entspanntere Situation.

Die überzeugende Präsentation in Kleingruppen trainieren Sie intensiv in unserem Seminar: "Der sichere Weg zum JA!".

12.06.2004
von Emil Hierhold

Auch ein Datenprojektor muss abnehmen - oder doch zulegen?

Ultraleicht ist das eine Zauberwort bei den jüngst präsentierten Datenprojektoren. Kombigeräte das andere.

Setzen Sie Ihren Datenprojektor häufig an unterschiedlichen Orten für Ihre Präsentation ein? Dann sprechen klare Spezifikationen für die jüngste Generation von Projektoren:

  • 1,5kg leicht / 1500 ANSI Lumen stark / knapp A4 groß / elektronic Keystone

Zu einer Gewichtszunahme kommt es bei der Kombination von Overhead und Datenprojektor:

  • durch Öffnen des "Deckels" am Projektor kommt ein Overheadmodul zum Vorschein. Einfach Ihre Folie auflegen, und sie wird mittels Projektor projiziert. Eine integrierte Dokumentenkamera macht diese Geräteverbindung möglich.

Greifen sie zu ultraleichten Geräten, wenn Sie häufig unterwegs sind - es erleichtert Ihr Präsentatoren-Leben ungemein. Benötigen Sie in Ihrem Meetingraum sowohl Overhead als auch Datenprojektor, so können Sie diese beiden Geräte wunderbar vereinen. Und das bei einer Lichtstärke bis zu 4300 ANSI Lumen, Netzwerkanschluss und PCMCIA-Slot, um Ihre Präsentation sogar ohne Notebook ablaufen zu lassen.

Beides ist also möglich: abnehmen und zulegen. Die entscheidende Frage ist: Wie setzen Sie Ihren Datenprojektor ein?

Kategorie(n): Medientechnik
07.03.2004
von Emil Hierhold

Technische Effekte: Sinnvoll oder kontraproduktiv?

Sollen Zeilen wandern, Pfeile fliegen, Torten zoomen? Soll man sich an Übergänge und Effekte wagen oder die Finger davon lassen?

Möchten Sie, dass sich Ihre Zielgruppe nach der Präsentation nur an Ihre Inhalte erinnert - oder an die Effekte?

  • Aufbau-Technik (build-up): Sinnvoll dann, wenn Ihr Slide viele, potenziell verwirrende Elemente enthält.Textbilder (Bulletcharts) animieren Sie nur, wenn Sie zu jedem Punkt mehr als einen Satz sprechen werden.
  • "Enthüllen" - nicht einfliegen! Schieben Sie das nächste Element nicht ins Bild, sondern geben Sie es frei (wischen, rollen...) Am besten in Leserichtung, also von links nach rechts. Bewegung nur mit Bedeutung einsetzen z.B.: "Druck von oben".
  • Einheitliche Übergänge. Notwendig sind Übergänge nur, wenn sonst niemand merkt, dass Sie gerade ein neues Slide zeigen ( weil alle gleich aussehen...) Ansonsten: EINEN Typus wählen und durchziehen. Bewährt haben sich z.B. von links rollen, nach rechts aufdecken, von innen einblenden.

Die Gretchenfrage, bevor Sie losmarschieren: Verstärkt der Effekt Ihre Aussage - oder lenkt er davon ab?

Effekte klammern wir aus "normalen" Präsentationstrainings weitgehend aus - im eintägigen Workshop "Elektronisch Präsentieren, aber richtig" geht es genau darum.

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