Es ist ja völlig klar, warum etwas zu geschehen hat. Und es ist doch auch klar, dass etwas eine hervorragende Idee ist - bei den vielen, eindeutigen, einleuchtenden Vorteilen! - Wirklich?
Das ARGU-Strukt ist seit langem ein erfolgreiches Werkzeug für den Aufbau einer Präsentation. Zwei Module sprechen die Interessen der Zielgruppe gezielt an: Die "negativen Folgen" (eines Problems) und die "positiven Ergebnisse" (des Vorschlages). Was ist für wen (grob verallgemeinert) bedrohlich, bzw. attraktiv?
"Männer" (und männlich "gestrickte" Frauen) wollen - sind empfänglich für - und fürchten daher den Verlust von:
- Macht, Status, Prestige
- Kompetenz als Problemlöser
- Dinge, Sachen, Werkzeuge (im weitesten Sinn - auch funktionierende "Netzwerke" gehören dazu!)
"Frauen" (und weiblich kommunizierende Männer) legen mehr Wert auf und sind daher zu mobilisieren über:
- Beziehungen zwischen Menschen
- Harmonie und Ausgleich
- Kooperationschancen und erfolgreiche Teamarbeit (und wenn's NICHT funktioniert wird intrigiert)
Daher: Wer als Präsentator Probleme dramatisieren oder den Nutzen eines Vorschlags betonen will, denke dabei "bisexuell"!
Zielgruppenorientierung und das ARGU-Strukt sind zentrale Bausteine der HPS-Basisseminare "Sicher präsentieren" und "Der sichere Weg zum JA!"


