16.07.2001
von Emil Hierhold

Große Gruppen von einer "Bühne" begeistern

Auftritte vor mehr als 50 Personen folgen anderen Regeln als Präsentationen im kleinen Rahmen.

Welche Tipps haben amerikanische Trainer für "Business Presenters"?

  • Bestehen Sie auf ein Podium - auch bei gut durchschnittlicher Körpergröße!
  • Achten Sie darauf dass die unterste Leinwandkante mindestens auf Schulterhöhe ist, damit auch die Zuschauer in der letzten Reihe noch alles sehen können. Flipchart: unteres Drittel freilassen!
  • Bewegen Sie sich mehr als sonst! Bewegung bringt Aufmerksamkeit und Sie wirken dynamischer. Achtung: GRÖSSERE Gesten - aber WENIGER ("Hands down, if not in use")!
  • Sprechen Sie immer für das hintere Drittel Ihrer Zuschauer, dann stellt sich Ihre Stimme ganz automatisch auf die richtige Lautstärke ein.
  • Testen Sie Ihr Mikrophon aus allen Positionen - nicht nur von einer Stelle! Achten Sie auf ausreichenden Empfang - und auf Rückkopplungen!

Und trösten Sie sich, wenn Sie "Lampenfieber" haben - das haben die US-Edutainers auch. Sie nennen es "nervous energy" und finden es als positive "Vorstart-Spannung" echt cool!!

Diesen positiven Zugang praktizieren wir in "Sicher präsentieren, wirksamer vortragen" und bieten besonders nervösen Teilnehmern wirksame "Energieverntile" an.

24.06.2001
von Emil Hierhold

Wenn die Präsentation zu Ende ist, ist NICHT alles gelaufen!

Viele meiden Fragerunden - die Angst vor dem "Kreuzverhör" ist zu groß. Dabei gibt es hier viele Chancen!

"Flüchten" Sie nicht nach einer gelungen Präsentation! Mit einer Fragerunde am Schluss steigen Ihre Chancen auf Überzeugung dramatisch. Wie gehen die "Profis" in Atlanta damit um:

  • Geben Sie kurze Antworten - so vermeiden Sie Langatmigkeit bzw. sich selbst in eine "Falle" zu reden. Ausschweifende Antworten bieten mehr Möglichkeiten zum "Einhaken". Also: KISS forever - keep it simple, and stupid!
  • Moderieren Sie die Fragerunde selbst - dann liegt es in Ihrer Hand, ob und wie während dieser Fragerunde Disziplin gehalten wird.
  • "Reinforce your messages!" - verstärke Deine Botschaften - ein Tipp von einem "Profi": formulieren Sie jedes wichtige Argument als einfachen Satz. Setzen Sie diese Sätze mehrfach in der Präsentation ein und wiederholen Sie diese gnadenlos - auch mehrfach! - in der Fragerunde!

Rezepte für die einfache Fragerunde gibt es in jedem Präsentationsseminar, "heiße" Situationen trainieren wir in der "Rhetorischen Kraftkammer". Hier heißt es: Hammer home your messages!

Kategorie(n): Interaktion
14.06.2001
von Emil Hierhold

PowerPoint wird zur reinen "Trägerplattform"

Designer-Präsentationen, Effekte wie aus dem Filmstudio, spaceige Hintergründe, die in keiner Vorlage zu finden sind. Kann das mein Power-Point auch?

Ja und nein. PowerPoint bleibt als Basis-Lösung. Aber: entscheidend wird, was dazu kommt! Zum Beispiel:

  • Adobe PhotoShop, um eigene Hintergründe zu generieren
  • Macromedia Flash, um Grafiken im Hintergrund zu animieren
  • Macromedia Dreamweaverum die PowerPoint Show auch problemlos im Internet zu Verfügung zu stellen

Und alle diese Drittprogramme dienen dazu, Teile der Präsentation zu gestalten. PowerPoint als "Trägerplattform" hilft nur noch dabei, die Einzelteile zusammenzufügen!

Fazit: PowerPoint bleibt die elektronische Präsentationsplattform für den Alltag. Falls Sie Spezielles vorhaben: dafür brauchen Sie "add-ons" - Zusatzsoftware!

Das Maximum aus PowerPoint ® & Co. herausholen - inklusive Standards der elektronischen Folien aus den USA. In unserem 1-Tagesworkshop "Slides that win!".

Kategorie(n): Medientechnik
14.06.2001
von Emil Hierhold

Ultraleichte Tageslichtprojektoren sind schon Standard

Datenprojektoren über 5kg sind im Konferenzraum Vergangenheit. Kleinen "Zauberdingern" mit enormer Lichtstärke gehört die Zukunft.

Sie sind aber nicht nur lichtstark, sie verzaubern auch mit eindrucksvollen weiteren technischen Daten:

  • Lichtstärke: 1000 - 3000 ANSI Lumen
  • Größe /Gewicht:A-5 /2,3kg
  • Auflösung: SVGA -SXGA
  • Geräusch: unter 32db
  • Elektronische Trapez-Entzerrung
  • PCMCIA-Slot, um die Präsentation direkt vom Datenprojektor aus laufen zu lassen

Die geforderte hohe Mobilität eines Präsentators rückt damit wieder um ein Stück näher. Kein Thema mehr, den eigenen Projektor zur Präsentation mitzubringen - ultraleichte Projektoren sind kleiner als so manches Notebook!

Fazit: Setzen Sie bei Neuanschaffungen bereits auf den aktuellen Standard!

Kategorie(n): Medientechnik
07.06.2001
von Emil Hierhold

Nicht vom High-End beeindrucken lassen!

"Präsentation" reicht von 3-300 Personen, vom Nullbudget bis zu 100.000 Euro, vom Einmal-Event bis zur x-fach verwendeten Firmenpräsentation.

Klar, dass Industrie und Berater das Top-End im Visier haben! Wie sehen wir bei HPS als Praktiker das Nettoresultat der "Presentation 2001" in Atlanta?

  • Wirklich sensationelle Weiterentwicklungen nur auf dem Gebiet der PräsentationsTECHNIK (Datenprojektion & Co). Fazit: wenn Sie investieren,dann in einen XGA-Projektor mit 1000 lumen - Größe je nach Einsatzbereich.
  • Verzweifelte, aber durchaus überschaubare Versuche im Softwarebereich, die Bildgestaltung und die Effekte noch weiter auszureizen. Fazit: PowerPoint reicht für die "normale" Business - Presentation. Noch.
  • Viel Forderungen aber keine brauchbaren Grundlagen für den Wunsch nach mehr "Infotainment". Fazit: Bieten Sie Nutzen, Klarheit, Kürze - das reicht in 90% der Fälle.
  • Nichts Neues beim Fundament, dem Präsentator selbst. Fazit: Persönlichkeit, Inhalt und Auftritt sind (noch immer) nicht durch Technik zu ersetzen - aber sicher zu verstärken!

Unsere beiden Kundschafter sind mit viel Gepäck zurückgekehrt - geistig und körperlich. Jetzt wird alles gesichtet und auf Brauchbarkeit für den "normalen" europäischen Manager und Spezialisten getestet.

Internationales Know-how fließt laufend in alle unsere Seminare ein - aber maßvoll und nur dann, wenn es für die Businesspraxis taugt!

06.06.2001
von Emil Hierhold

Man muss nur alles richtig machen?

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Rezepte sind etwas Wunderbares: man spart sich das Denken!

Was empfehlen die US-Gurus der "Presentation 2001", was steht in den neuen Büchern, wie hat der Trainer das vorgemacht?

  • Start:  flotter Schritt, breites Grinsen, Arme öffnen, laut und zuversichtlich "Guten Morgen!"
  • Medien:  auf zart türkis bis leuchtend blauem Hintergrund eine kontrastreiche Designer-Schrift mit tiefem Schatten, rotierende 3-D-Logos und filmreif von links rollende Textzeilen.
  • Inhalt:  Einfach soll es sein und unterhaltsam, also am besten keine Aussagen, diese aber mit ClipArts garniert. Und heftig dran glauben.

Da liegen alle flach. Teils schlafend, teils wütend am Boden trommelnd. Natürlich arbeiten wir in unseren Trainings mit bewährten Rezepten - als erstem Schritt. Dann steht die Persönlichkeit im Mittelpunkt.

06.04.2001
von Emil Hierhold

Junge Zielgruppen wollen Action, cooles Design - und PowerPoint

High-Tech-Medien können helfen, die Generationenkluft zwischen Präsentator und Zuhörern zu überbrücken. Eine Garantie ist das nicht.

Gestandene Präsentatoren finden es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit junger Zuhörer, von denen viele mit Multimedia aufgewachsen sind, zu fesseln. Das ist kein Mangel an Respekt, ihre Wahrnehmung funktioniert einfach anders! Probieren Sie es damit:

Bewegung:Unbeweglich hinter dem Rednerpult sagt genau das: unflexibel, unnahbar, scheintot. Daher: Standortwechsel. Bewegung zwischen den Medien, lebendige Arme, auch zur Blickführung.

Bilder: Die mittlerweile zweite Comic-Generation ist an analoges Material gewöhnt. Texte, Tabellen machen müde. Bringen Sie Bilder. Auch wenn es nur Fotos zur Illustration sind, die wenig zur Erklärung beitragen.

Farbe: Schwarzweißkopierte Folien hat Ihre junge Zielgruppe aus der Schule in unangenehmer Erinnerung. Sie brauchen deshalb noch keine gewaltsame Farborgie, aber zumindest kräftige Farbtupfer, vielleicht einen leuchtender Hintergrund.

Visuelle Dynamik: Ein TV-Musikclip im MTV zeigt eindrucksvoll, was junge Augen vertragen und erwarten. Lösen Sie Ihre Charts in Sequenzen auf ("Dynamisieren" © by Guy Knibbeler), beleben Sie den Bildwechsel durch animierte Übergänge. Aber nicht übertreiben!!

Was passt zu mir? Bin ich noch ich? Solche Themen sprengen den Rahmen normaler Seminare, das gehört ins individuelle Coaching.

30.03.2001
von Emil Hierhold

Mit Genauigkeit verlässlich frustrieren

ABSTURZ - BLOß NICHT!!!
Sie wollen sichergehen, dass Ihr Boss Ihre Präsentation oft unterbricht, Ihre Zuhörer die Augen verdrehen? Bringen Sie Details!

Sie beherrschen Ihr Fachgebiet? Wunderbar, aber nicht ausreichend, wenn Sie die Beziehung zu Ihren Partnern wirklich ruinieren wollen: demonstrieren Sie Ihre Überlegenheit! Nützen Sie jede Chance, Ihre Kompetenz ins rechte Licht zu rücken:

  • Bringen Sie immer ALLES - die vollständige Information , alle Zahlen, alle Kommastellen - 8 Punkt Schriftgröße reicht völlig
  • Sparen Sie nicht mit Erklärungen, zeigen Sie Details, Ausnahmen
  • Entfalten Sie die komplexe Landschaft Ihrer Materie!

Sie haben ein schwieriges, langes Projekt zu einem (glücklichen) Ende oder zu einem Entscheidungspunkt gebracht? Das genügt nicht! Hüten Sie sich davor, nur das Resultat und die Alternativen zu präsentieren. Lassen Sie alle teilhaben an Ihrem mühsamen, aber beeindruckenden Weg zur Lösung. Zeigen Sie, was Sie alles geprüft, erwogen, verworfen haben. Beginnen Sie daher stets möglichst weit in der Vergangenheit!

Das Prinzip der "5-Minuten-Präsentation" ist der wichtigste Grund, warum viele Chefs ihre Mitarbeiter gerade in unsere Präsentationstrainings schicken.

Kategorie(n): Präsentationsaufbau
30.03.2001
von Emil Hierhold

Cx3 macht Aussagen unverwechselbar

Solide Fakten und ein klares Kommunikationsziel reichen in der heutigen Informationsflut nicht aus, um sich abzuheben

Die folgenden 3 "C" eines Strategieberaters aus Washington D.C., bringen es auf den Punkt:

C Contrast machen Sie Ihre Botschaft "anders", möglichst "einzigartig" durch Worte (statt "neue Verkaufsstrategie" vielleicht "das Torero Programm"), durch Bilder, durch Medien (wie wäre es einmal NICHT mit PowerPoint?)

C Connection (Verbindung, Beziehung). Was bedeutet Ihre Botschaft für die Zuhörer? In ihrer beruflichen Rolle, oder einfach als Menschen? Werden sie dadurch mächtiger, reicher, interessanter, sicherer, glücklicher? Wer Vorschläge durchbringen will, muss Nutzen bieten!

C Credibility (Glaubwürdigkeit). Ohne diese nützen die ersten beiden "C" nichts. Warum soll Ihnen Ihr Zuhörer vertrauen? Persönliche Erfahrungen, auch Misserfolge!! helfen dabei. Erzählen Sie davon aber dort, wo es passt und nicht zuviel! Und bringen Sie Bilder - sehen heisst glauben.

Zielgruppenansprache und ein klares Nutzenkonzept kommen in allen Präsentationstrainings VOR den schönen Folien!

07.03.2001
von Emil Hierhold

Sich während der ppt-Präsentation das Leben leichter machen

Diese Kniffe sind vielen, auch geübten, Verwendern nicht bekannt!

Wussten Sie zum Beispiel, dass...

  • ... das Eintippen einer Foliennummer plus Enter während der Präsentation Sie genau zu dieser Folie bringt? (Z.B.zum Inhaltsverzeichnis)
  • ... Sie versteckte Folien mit "H" (hidden) zeigen können, ohne die Präsentation zu verlassen?
  • ... die Taste "S" (schwarz) bzw. "W" (weiß) genau diesen Effekt ergeben?
  • ... diese und etliche weitere Funktionen während der Präsentation mit "F1" eingeblendet werden?
  • ... die rechte Maustaste das vorige Bild nur dann aufruft, wenn Sie das Kästchen "Popup-Menü beim Klicken mit rechter Maustaste" deaktiviert haben? (im Menü Extras/Optionen/Ansicht)

Solche und noch viel mehr Praxistipps gibt es im 1-Tages-Workshop "PowerPoint - kurz und bündig".

Kategorie(n): Medientechnik

Archiv

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS Reader

RSS 0.91Posts
RSS 2.0Posts
# Container schließen